Das neue Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Japan und Deutschland: Änderungen, Neuerungen und Auswirkungen

Jörg Grünenberger, Jan Schneemann, Robert Leukefeld

Empfohlene Zitierweise: J. Grünenberger / J. Schneemann / R. Leukefeld, Das neue Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Japan und Deutschland: Änderungen, Neuerungen und Auswirkungen, in: ZJapanR / J.Japan.L. 41 (2016) 117–135.

Abstract


Das neue Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Japan, das zum Januar 2017 in Kraft treten soll, führt vor allem für Unternehmen zu einer nennenswerten Verbesserung im Vergleich zum Status Quo und wird Direktinvestitionen beider Länder fördern.

Insbesondere die Herabsetzung der Quellensteuern auf Dividenden und Lizenzen sowie das Verständigungsverfahren mit Einigungszwang wird das Doppelbesteuerungsrisiko vor allem im Zusammenhang mit dem Betriebsprüfungsaufgriff konzerninterner Verrechnungspreise signifikant reduzieren.

Gleichzeitig werden erstmalig neue Missbrauchsvorschriften unter Berücksichtigung der jüngsten OECD BEPS Diskussionen eingeführt. Es bleibt abzuwarten wie sich die Regelungskonzepte in der Praxis bewähren werden.

Es wird erwartet, dass das neue DBA – auch unter Berücksichtigung der andauernden Verhandlungen um ein Freihandelsabkommen zwischen Japan und Europa – für die deutsch-japanischen Wirtschaftsbeziehungen weitere Impulse setzen wird.


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